600.000 Österreicher und Österreicherinnen leiden an Diabetes. Die stark verbreitete Zuckerkrankheit kann zu schweren Sehbehinderungen führen und die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. Besonders heimtückisch ist das Diabetische Makulaödem (DMÖ): DMÖ ist eine der häufigsten Ursachen für die Erblindung von Diabetikern – und der über 50-Jährigen in Österreich überhaupt. Immer öfter sind auch junge Menschen davon betroffen.

Das rechte Foto zeigt, wie ein DMÖ-Patient sein Umfeld wahrnimmt. Starke Sehprobleme beeinträchtigen die Lebensqualität.
Das frühe Stadium des Diabetischen Makulaödems verläuft oft unbemerkt, daher gehen Betroffene zu spät zum Arzt. Sie verwirken dadurch die Chance auf eine erfolgreiche Behandlung. Seit Kurzem steht neben der Laserbehandlung nun auch ein neuer Wirkungsansatz zur Behandlung von DMÖ zur Verfügung, der von mehreren Medikamenten verfolgt wird. Zurzeit ist eines dieser Medikamente zugelassen, weitere stehen kurz vor der Zulassung.
Die Initiative „Diabetisches Makulaödem: Diabetes kann ins Auge gehen“ der Österreichischen Diabetikervereinigung (ÖDV) und der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs hat sich zum Ziel gesetzt, den Wissensstand von Betroffenen und Angehörigen über DMÖ, die Risikofaktoren sowie wirksame Behandlungen zu verbessern. Damit soll insbesondere auch die Früherkennung des Diabetischen Makulaödems gefördert werden. Denn: Es ist nie zu spät für eine Therapie – entscheidend sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt.
- Nützen Sie unsere Gratishotline 0800 20 18 16 und E-Mail info@diabetes-kann-ins-auge-gehen.at für die Bestellung kostenloser DMÖ-Informationsbroschüren und Plakate für Patientengruppen und Arztpraxen.
- Für Therapiemöglichkeiten kontaktieren Sie Ihren Augenarzt oder eines der rd. 30 Netzhautzentren in Österreich.
- Für Aufklärung und Hilfestellung für den Umgang mit der Krankheit wenden Sie sich an die Österreichische Diabetikervereinigung (ÖDV) und die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs.
